Die virtuelle Anprobe als Marketing-Instrument im Verkauf
Mär 17th, 2007 by Simon Künzler
Bei Reebok kann der User auf der Website einen virtuellen Schuh, den er selbst für sich zusammengestellt hat (Stichwort Mass Customization), für seinen Second Life Avatar bestellen. In der virtuellen kann er den individualisierten Pixel-Schuh ausprobieren und bei Gefallen dann das reale Pendant an seine physische Adresse schicken lassen. Nicht schlecht, oder?
Adidas verkauft in Second Life eine virtuelle Version des a3 microride. Wer für seinen Avatar ein Paar kauft, merkt schnell: Getragen ändert der virtuelle Schuh das Gehverhalten derart, dass er weite, gleitende Sprünge macht. Auch nicht schlecht, oder?
Adidas geht im RL in Zusammenarbeit mit dem Frauenhofer Institut jetzt noch einen Schritt weiter und releast einen Hightech-Spiegel für die virtuelle Schuh-Anprobe: Kunden können sich einen ganz persönlichen Schuh zusammenstellen und ihn virtuell vor dem Spiegel anprobieren - und dann bestellen.

Im Einsatz befindet sich die Technik bereits in einem Adidas Store in Paris. Kunden stellen sich nach persönlichen Wünschen ihren Schuh zusammen. Sie können dabei Schnitt, Farbe, Sohle sowie weitere Eigenschaften aussuchen. Vor dem virtuellen Spiegel können sie verschiedene Schuhmodelle anprobieren.
Spannend wäre es ja jetzt, wenn man seine neue Adidas-Kreation im Anschluss an seinen Kauf auch noch seinem Avatar auf SL anziehen könnte.
Nachtrag vom 19.3.2007:
Es gibt auch schon einen interaktiven Spiegel, der die Anprobe ins Internet überträgt.
Nachtrag vom 21.3.2007:
Schöner Post zu diesem Thema bei ideentower.de