Die neu Art zu browsen
Nov 14th, 2007 by Pedro Meya Marty
Die meisten Virtuellen Welten wie Second Life, Entropia, There, Kaneva, Hipihi, etc. haben einen eigenen Browser, meist Client genannt, der zwischen 30 MB und 200 MB gross ist und bei neuen Versionen, d.h. alle paar Monate neu runtergeladen und installiert werden muss. In der jetzigen frühen Phase des 3D Internets sicher nicht so schlimm, aber die Mainstream User sind sich das einfach nicht gewohnt.
Die ersten Ansätze waren im Frühling Sommer bei Second Life zu sehen. Eine englische, junge Stundentin namens Katharine Berry baute Mithilfe von Ajax die Möglichkeit über eine normale Website sich in Second Life einzuloggen und zu steuern.

Ich bewundere Katherine für diesen Ansatz, denke aber, dass es der falsche Weg ist. Statt Second Life oder eine andere virtuelle Welt in einen normalen Browser zu integrieren, sollte umgekehrt sein: Ich sollte in einem Client Websiten sehen können. Den ersten Ansatz in diese Richtung liefert der OnRez Viewer von The Electric Sheep Company.

In diesem Second Life Client können Websites, ohne Flash & andere Erweiterungen, innerhalb des Clients dargestellt werden, was das Arbeiten bereits vereinfacht.

Den nächste Entwicklungsschritt zeigt bereits Croquet, wo auf Objekten, Websites dargestellt werden können.
Man stelle sich vor, man sitzt gemeinsam in einem virtuellen Raum und surft gemeinsam auf einer Website. Gestaltet gemeinsam eine Website, stellt schnell einen zweiten Screen auf, um die beiden zu vergleichen. Die Links visuell darzustellen. Oder wie wäre es eine Tabelle um eine Dimension zu erweitern und so einen Würfel mit Zahlen zu haben. Sudoku in der dritten Dimension.
Freuen wir uns auf die Zukunft, die vielleicht schon in einem Jahr da ist. Vielleicht in Second Life.
Pedro Meya Marty
Hallo Petro,
ich muß Dir widersprechen. Für die Zukunft von Second Life ist es meiner Meining nach extrem wichtig, daß der Zugang über einen Browser ohne lokale Installation erfolgen kann. Nur so hat Second Life oder andere virtuelle Welten innerhalb der Betriebe mittfristig eine Chance.
Ein leichter Zugang per Ajax im Browser schließt ja HTML on Prim nicht aus. Das ist genauso wichtig damit echte E-Collaboration möglich wird.
Viele Grüße
Matthias