Virtueller Live Vortrag für Pädagogische Hochschule der fhnw
19. November 2007
Solothurn, Mittwoch nachmittag, 24.Oktober 2007. 14.00 Uhr.
Ich befinde mich in einem nigelnagelneuen, vollausgestatteten Computer Schulungsraum an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Im Raum 20 Lehrer und Lehrerinnen der Region mit Schwerpunkt ICT. Alle gespannt und neugierig.
Ich logge mich in Second Life ein, die Lehrer loggen sich auch in Second Life ein. 20 User sind gleichzeitig im Netz und das Netz hält. Keine Selbstverständlichkeit. Alle Lehrer haben sich bereits zuhause registriert und die ersten Schritte in Second Life gemacht.
Los geht’s mit ersten Schritten im Bereich der Collaboration:
- Suche zeigen und wie man eine Gruppe sucht. Ich kenne ja die Namen der einzelnen Avatare nicht
- Die Teilnehmer werden Mitglieder der Gruppe (Gruppe & Rollen habe ich bereits vorbereitet)
- Um alle an den gemeinsamen Treffpunkt zusammenzuführen, sende ich via Gruppenmitteilung eine Landmark des Treffpunktes
- Parallel zeige ich die verschiedenen Kommunikationsmittel wie Chat, IM, Gruppenmitteilungen und theoretisch Voice.
- Die Schulung machen wir ohne Voice, da mich sonst die “Lehrer” nicht mehr im Raum hören können, was die Schulung noch anspruchsvoller machen würde.
- Ich erkläre und zeige, was Landmarks sind und wie diese einfach erstellt werden können
- Die Gruppe probiert die Kommunikationsmittel aus und schaut sich um. Wir sind vor dem Swiss Congress.
- Wir gehen rein.
Zweiter Teil der Schulung: Ein “inworld” Vortrag von Annette Pohlke zum Bildung in Second Life.
Via Audiostream erklärt und zeigt Max Bergson, der Avatar von Annette Pohlke, die verschiedenen Charts Ihres Vortrages.

Für alle Beteiligten eine neue Erfahrung. Es war ruhig im Saal und fast alle starten wir gebannt auf den Bildschirm und hörten zu.
Nach dem Vortrag eine Fragerunde, wo die Zuhörer in den Gruppenchat fragen stellen konnten und Max via Audiostream antwortete.
Kaffeepause.
Zürich zur virtuellen Realität: Weiter geht’s mit einer kurzen Einführung ins Bauen:
- Erklärung des Landkonzeptes (Sandboxen als Testraum)
- Der Würfel als Grundbauelement
- Formen, Verformen
- Rechtemanagement: Creator, Owner, Gruppe
- Texturen
- der Grid als Raster zum Bauen
- Objekte kaufen oder verkaufen
Die Teilnehmer probierten nun selber und erstellten die ersten eigenen Objekte.
Langsam ist es 17 Uhr: Zum Abschluss tauschten die Teilnehmer noch Erfahrungen aus, stellten Fragen und gaben Feedback zur Schulung.
Wie es im Schulzimmer aussah und was der Organisator Stanley Schwab dazu meinte, ist in seinem Wiki dokumentiert. Danke sehr für das Kompliment.
Sowohl für mich, wie auch für Annette Pohlke wie auch für die Hochschule war es eine neue Erfahrung.
Bruno Mettler
Comments
3 Responses to “Virtueller Live Vortrag für Pädagogische Hochschule der fhnw”
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Liebe Kollegen und Kolleginnen,
mit Begeisterung habe ich Ihren Bericht gelesen. Ich selbst bin Spanischlehrer und musste in einer Fortbildung SL vorstellen. Nun bin ich selbst Neuling und ahne die Möglichkeiten, die SL für den Fremdsprachenunterricht hat (Rollenspiele, Möglichkeit, einen Chat mit ebenfalls ausländischen Jugendlichen in realistischerer Art als ein reiner Text-Chat zu führen, Filme zu drehen usw.).
Ich würde mich sehr freuen, wenn es in dieser Beziehung schon Erfahrungen gäbe und wäre für jeden Tipp dankbar.
Freundliche Grüße
Peter Hakenjos
Durlacher Weg 56
D-76327 Pfinztal
[...] Der Artikel beschreibt, mit wie mit virtuellen Welten Referate abgehalten, Sprachen gelernt oder Schulzimmer neu gestaltet werden können. Wir freuen uns über den gelungenen Artikel von Othmar Bertolosi, der zum Schluss die aktuellen Möglichkeiten und Grenzen von virtuellen Welten im Rahmen der Bildung kurz und bündig beleuchtet. [...]
[...] würde interessieren, wie das Dozenten aus Luzern und Lehrpersonen der fhnw [...]