Stardoll: Eine virtuelle rosa Welt für Mädchen

4. Juni 2008

Durch dieses Video wurde ich auf Stardoll aufmerksam.

Auf Stardoll dreht sich alles um Kleider und Fashion. Die Userinnen können Berühmtheiten wie Nicole Richie, Heidi Klum oder Rihanna anziehen, Kleider entwerfen und diese verkaufen oder für den eigenen Puppen-Avatar Kleider im Shop kaufen.

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Die Plattform wurde 2006 in Schweden gelauncht und hat bis jetzt bereits über 17,3 Millionen Mitgliederinnen und über 6 Millionen Unique Visitors pro Monat. Zielpublikum sind Mädchen zwischen 10 und 17 Jahren. Die Website ist auch dementsprechend gestaltet: Rosa ist die dominierende Farbe, geworben wir mit Kinder-Stars wie Emma Watson oder Miley Cyrus. Die Website, die es in 15 Sprachen gibt, bietet den Mitgliedern nebst dem Designen und Anziehen von Puppen auch die üblichen Web 2.0-Elemente wie personalisierte User-Profile, Gästebücher und Blogs an.

Obwohl ich nicht mehr zum Zielpublikum zähle, wollte ich trotzdem mal die erfolgreiche Plattform ausprobieren…

MeDoll: Ein perfekt aussehender Avatar

Nach der (zügigen) Anmeldung musste natürlich erst einmal ein Avatar, hier genannt «MeDoll», erstellt werden.

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Der User kann alles selbst bestimmten, vom Geschlecht über die Haut- und Haarfarbe bis hin zur Augen- und Lippengrösse. Egal welche Kombination man wählt, die Avatare sehen immer perfekt aus – so auch mein virtuelles Ich

StarDesigner: Kleider entwerfen und verkaufen

StarDesigner war das Feature, welches mir am besten gefiel. Dort können Mitglieder selbst Kleider herstellen. Zuerst den Stoff entwerfen, dann das Schnittmuster auswählen und zuletzt nähen lassen.

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Wenn man Premium-Mitglied, sogenannter «Superstar» für knapp € 6.- im Monat, ist, ist es auch möglich, die entworfenen Kleiderstücke im Stardoll-Shop zu verkaufen.

Stardoll-Shop: Ein Designer-Store für Avatare

Im Stardoll-Shop kann man seinen MeDoll mit Kleidern ausstatten – allerdings auch nur, wenn man «Superstar» ist. Zur Auswahl stehen unter anderem Labels wie DKNY, Stuff by Hilary Duff oder mary-kate and ashley. Falls man etwas gefunden hat, bezahlt man dieses mit Stardollars (die Währung der Community), die man mit realem Geld kauft.

Ist man mit dem eigenen Style zufrieden und nun gewisser Promis einkleiden möchte, kann man dies ebenfalls tun. Es stehen über 100 Celebrities bereit– egal ob Angelina Jolie, Camilla Parker-Bowles oder Amy Winehouse.

Die virtuelle Welt der Zukunft?

Ich finde, Stardoll ist ein überzeugendes Konzept einer virtuellen Welt. Obwohl es für viele Anwendungen die bezahlte Mitgliedschaft braucht, scheint die die User nicht zu stören. Ganz im Gegenteil, die Mitgliederinnen geben fleissig Geld aus und es kommen immer mehr User hinzu.

Ob dies ein Modell der Zukunft ist?

Comments

One Response to “Stardoll: Eine virtuelle rosa Welt für Mädchen”

  1. Miss Bimbo: Krass? | Pedro Meya Marty on August 13th, 2008 22:15

    [...] ein Online-Spiel, wird im Browser gespielt und richtet sich an 9-16-jährige Mädchen. Wohl ähnlich wie Stardoll. Oder ist es eine virtuelle Welt? Der Anbieter selbst spricht von einem «virtual fashion [...]

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