Flash in 3D? Check out Papervision3D

Juni 9, 2008

Mit dem neuen Tool Papervision3D wird Flash in 3D möglich. Erste, imposante Anwendungsbeispiele sind der Visual Newsreader «Spectra», oder die ecodazoo Website [via].

ecodazoo Papervision3D Flash 3D

Ob allerdings einmal Avatare die Welt von Flash erobern werden, wird sich zeigen. Bislang ist dies nicht der Fall, und so schnell wird das aus performance-Gründen wohl auch nicht möglich sein. Das Weblog http://blog.papervision3d.org/ hält uns über die Entwicklungen auf dem Laufenden.

Online einkaufen in 3D

Mai 15, 2008

Bisher musste man für ein Einkaufserlebnis in der dritten Dimension entweder einen Client (z.B. Second Life) oder einen spezifischen Browser runterladen. Neuerdings ist für den 3D-Einkaufsspass nur noch die Installation eines Plugins im Firefox nötig, und schon shoppe ich via Website in die 3D-Boutique, probiere Kleider aus – während ich vielleicht mit anderen Kauflustigen plaudere (Chat). [via]

Die Online-Boutique, resp. der Online-Shop, «Victoria Couture» lässt sich jetzt in 3D erkunden. Einfach auf der Website einloggen (Achtung, bisher nur in der französischen Section verfügbar), registrieren, das Plugin aktivieren – und schon geht es los.

Die virtuellen Kleidungsstücke können aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und anprobiert werden. Der Avatar verzieht sich dann schnell in die Umkleidekabine…

3D Shopping Virtual Commerce

Hier ein Video

Ist das die Zukunft des Online-Shopping?

Websites durchwandern – Social Networking in der dritten Dimension

April 18, 2008

Kaum machen wir uns Gedanken darüber, wie wir in Zukunft Virtuelle Welten «bedienen» (steuern) werden, schon erreicht uns das Video von ExitReality.

Mit diesem Tool können Internet-User Profile auf Social Networks wie zum Beispiel MySpace mit dem eigenen Avatar «durchwandern». Dieses Feature bietet die einmalige Möglichkeit, mit allen aktuellen Besuchern eines Profils einfach so mal eine virtuelle Party zu feiern. Aber seht selbst:


Exit Reality from Duncan Riley on Vimeo.

Das Potenzial ist riesig, denn das Teil ist kompatibel für MySpace, Facebook, bebo, friendster, orkut, hi5… Eines aber ist sicher: Social Networking wird mittelfristig mit Sichheit dreidimensional.

Aufgefrischter Viewer für Second Life

Februar 20, 2008

Heute hat Linden Labs, der Betreiber von Second Life, die Testversion des neuen Viewers (Client in SL Terminologie) genannt Dazzler vorgestellt. Dieser soll die Bedienbarkeit vereinfachen und gemäss Mitteilung modular aufgebaut sein. Was das genau heisst, ist noch nicht ersichtlich. Dieser neue Viewer ist wie bei Linden Labs üblich in einer First Look Version,, eine Art Public Beta für alle zugänglich. So sieht der neue Dazzler Viewer aus, wenn alle Fenster offen sind:
Dazzler First Look Viewer
So sieht der aktuelle Standard Viewer aus. Etwas weniger freundlich.
Standard Viewer
Das ist der OnRez Viewer von der Electric Sheep Company. Er hat sicher die eine oder andere Inspiration geliefert.
OnRez Viewer
Ich denke, es gibt sicher noch Potential in der Usability von Second Life. Aber die ersten Schritte in die richtige Richtung werden gemacht.

Vielleicht kommt ja bald ein Thin Client der schnell ist und nur das wichtigste bietet. Mal sehen.

Pedro Meya Marty

Interessantes Interview mit Second Life-Gründer Rosedale auf spiegel.de

Februar 1, 2008

Spiegel.de hat am 29.1.2008 ein interessantes Interview mit Philip Rosedale veröffentlicht. In diesem werden die aktuellen Herausforderungen sowie die zukünftige Strategie diskutiert. Die wohl eindrücklichsten Aussagen sind m.E. (z.T. nicht 1:1 zitiert): [via]

Die wirklichen Business-Anwendungen in SL haben mit Kollaboration zu tun, und die wachsen schnell. Mehr als 400 Universitäten sind in SL vertreten, unsere Mailingliste zum Thema Bildung hat 4000 Mitglieder.

Stimmt. Die Potenziale im Bereich Bildung, Kollaboration sind riesig. Und so haben auch wir schon interessante Meetings in SL abgehalten und in der Virtuellen Welt unterrichtet. Allerdings scheint Voice noch nicht sooo stabil, was sich aber sicher noch ändern wird.

Für Marketing in SL ist es zu früh, glaube ich. Wir sind immer noch ein System, das täglich 200.000 Menschen benutzen. Das ist zwar eindrucksvoll und schafft eine Wirtschaft mit einer Million Dollar Umsatz am Tag, in der die Menschen Geld verdienen können. Aber es sind nicht genügend Menschen, um dort Produkte aus der realen Welt zu vermarkten.

Wenn Marketing mit Verkauf gleichgesetzt wird, kann ich dieser Aussage zustimmen. Isolierte Marketing-Aktionen in SL bringen m.E. auch wenig. Integrierte Marketing-Aktionen, welche Virtuelle Welten wie z.B. Second Life in den gesamten Mix der Massnahmen aufnehmen und die unterschiedlichen Kanäle sauber orchestrieren, haben dagegen sehr wohl sehr grosse Potenziale.

Wir müssen das System fundamental öffnen. Die Client-Software haben wir schon geöffnet, jetzt machen wir mit Formaten, Protokollen, Standards, Programmcode weiter. Mit der Veröffentlichung des Clients als Open Source, arbeiten einige findige Entwickler bereits an einer Web-Benutzeroberfläche für SL. Wir arbeiten daran, das Interface zu vereinfachen und dass man aus SL perfekt im Web surfen kann.

Das Global Provider-Programm geht schon in die richtige Richtung einer GRID OpenSource, aber noch zu wenig. Virtuelle Welten auf dem Level wie Second Life werden erst dann zur Killerapplikation, wenn Sie durch einen einfachen Web Browser (oder sonst eine “einfache” Schnittstelle) für jeden User ohne grosse Installation von Software zugänglich und einfach zu bedienen sind.

[Bildquelle: spiegel.de]

Online einkaufen in 3D – noch ist ein spezieller Browser notwendig

Dezember 5, 2007

Online Shops könnten schon bald begehbar sein. Die Entwicklerfirma Kinset experimentiert mit einer neuen Lösung, die gar nicht so viel anders aussieht als Second Life. Hier ein kurzes Video:

Schade nur: Für die Visualisierung ist die Installation eine speziellen «Shopping Browsers» nötig. Also auch keine wirkliche Lösung.

Das Internet wird niemals 3-dimensional…

Dezember 2, 2007

Das Internet wird niemals 3-dimensional! Oder doch? Die folgenden Beispiele regen zum Nachdenken an – und könnten einige Pessimisten umstimmen:

1. Microsoft Street Side [via digital-media-trends]
Per Internet Browser «fährt…» oder läuft der User auf den Live Search Maps von Microsoft quasi durch die Strassen einer Grossstadt. Nicht wirklich in 3D, wohl aber ansatzweise. Nicht mehr sooo neu das Beispiel, aber irgendwie trotzdem eindrücklich. Alles ohne Plug-In.

Live Search Maps Street Side Microsoft

2. 3dswym [via 3dpointd]

3dswim ist ein 3D-Browser, der jedoch ein Plug-In voraussetzt. Das Ziel dieses Browsers ist die frühzeitige Involvierung der Konsumenten in den Entstehungsprozess eines Produkts. Die 3-D-Visualisierung unterstützt dabei das Vorstellungsvermögen. Netter Ansatz, aber: Die Demo ist noch wenig überzeugend, weckt allerdings erste Vorstellungen, wie sich E-Commerce in ein paar Jahren anfühlen könnte.

3dswim 3DShopping

3. upnext [via multimediablog]
Diese Lösung haben wir soeben entdeckt und sie überzeugt ziemlich. Der User surft auf upnext.com über einen gängigen Browser via Java Applet in 3D (!) durch die Grosstadt New York. Der Kurzfilm von Bernd Schmitz zeigt die Möglichkeiten. Und klar: hier fehlen nur noch die Avatare, dann geht’s wirklich los.

upnext Internet dreidimensional

Überzeugt? Ihre Meinung? Kennen Sie weitere Beispiele?

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Pedro Meya Marty bietet Services rund um Virtuelle Welten, sei es Beratung, Konzeption bis zur Umsetzung & Betreuung. In Second Life sind wir Teil der Schweizer Community und bieten z.b. Landhosting an.
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